Evolution
2006, SchwedenOhne diese Anbindung hat ein Anbieter keinen echten Live-Bereich.
Bekannteste Titel
- Lightning Roulette
- Crazy Time
- Blackjack Party
Kein Casino entwickelt seine Spiele selbst. Welche Studios ein Anbieter führt, sagt mehr über seinen Katalog aus als die Zahl der Titel — und verrät nebenbei, wann er ihn zuletzt aktualisiert hat.
Ohne diese Anbindung hat ein Anbieter keinen echten Live-Bereich.
Basiswert: die Anwesenheit sagt wenig, das Fehlen viel.
Steht in fast jedem Neustart-Katalog — ein Hinweis auf Vollständigkeit, nicht auf Auswahl.
Bringt über die eigene Plattform weitere Studios mit, die nicht im Namen stehen.
Einer der beiden Namen, an denen ein aktuell gepflegter Katalog erkennbar ist.
Nische mit gezielter Nachfrage — und die schlechteste Grundlage für einen Bonusumsatz.
Prüfstein für Vollständigkeit, nicht für Aktualität.
Ein Spielekatalog ist eine Einkaufsliste. Der Betreiber schließt Verträge mit Studios, bindet deren Spiele über eine Schnittstelle ein und stellt sie in seine Oberfläche. Deshalb finden sich dieselben Titel in vielen Casinos wieder, und deshalb sagt die reine Anzahl der Spiele wenig aus.
Aussagekräftiger ist die Zusammensetzung. Evolution ist der Standard für Live-Tische — wer einen Live-Bereich betreibt, führt es fast zwangsläufig. Pragmatic Play und NetEnt decken die Grundversorgung bei Slots ab. Interessant wird es bei den jüngeren Studios: Hacksaw Gaming und Nolimit City sind kleine Positionen, die aber gezielt gesucht werden und einen aktiv gepflegten Katalog anzeigen.
Ein praktischer Hinweis zum RTP. Manche Studios liefern einen Titel in mehreren Auszahlungsvarianten aus, und der Betreiber entscheidet, welche er einstellt. Derselbe Slot kann in zwei Casinos unterschiedliche Werte haben. Nachsehen lässt sich das nur in der Spielinfo im Spiel selbst — Angaben in Werbetexten sind dafür keine Quelle, weshalb in diesem Verzeichnis keine RTP-Zahlen behauptet werden, die nicht vom Studio veröffentlicht sind.
Dass ein bekanntes Studio in einem Katalog nicht auftaucht, hat selten mit Qualität zu tun. Häufiger sind es Lizenzfragen: manche Studios liefern nur an Betreiber mit bestimmten Aufsichtsregimen, andere haben Exklusivvereinbarungen mit einzelnen Plattformen. Für neue Anbieter kommt ein praktisches Problem dazu — Verträge mit den großen Studios werden nicht über Nacht geschlossen, und ein frisch gestartetes Casino verhandelt aus einer schwachen Position heraus.
Daraus folgt eine nützliche Faustregel: ein Neustart mit einem breiten Studioportfolio ab Tag eins gehört fast immer zu einer Gruppe, die bereits andere Marken betreibt und die Verträge mitbringt. Ein Neustart mit zwei oder drei Studios ist entweder unabhängig oder sehr jung. Beides ist kein Nachteil, sagt aber etwas darüber aus, mit wem man es zu tun hat — nachzusehen im Betreiberverzeichnis.
Umgekehrt gilt: ein Katalog, der ausschließlich aus Titeln unbekannter Studios besteht, ist ein Warnsignal. Die großen Namen sind teuer, aber sie sind auch geprüft — ihre Zufallsgeneratoren werden von unabhängigen Prüfstellen zertifiziert. Bei Studios, die nirgends sonst auftauchen, lässt sich das nicht nachvollziehen.
Weil kein Casino seine Spiele selbst entwickelt. Die Titel kommen von Studios, die sie an viele Betreiber gleichzeitig lizenzieren. Ein Katalog unterscheidet sich deshalb weniger durch die Spiele als durch die Auswahl der Studios.
Nur bis zu einem Punkt. Ab etwa 2.000 Titeln entscheidet nicht mehr die Anzahl, sondern welche Studios vertreten sind. Ein Katalog mit 5.000 Spielen aus drei Studios ist enger als einer mit 2.000 aus fünfzehn.
An den jüngeren Studios. Wer Hacksaw Gaming oder Nolimit City führt, hat den Katalog in den letzten Jahren angefasst. Wer ausschließlich ältere Namen listet, hat ihn einmal eingekauft und seitdem nicht mehr.
Nicht zwingend. Manche Studios liefern denselben Titel in mehreren RTP-Varianten aus, und der Betreiber wählt eine davon. Der tatsächlich eingestellte Wert steht in der Spielinfo — nicht in der Werbung.